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PAPST FRANZISKUS

REGINA COELI

Petersplatz
VII. Sonntag der Osterzeit, 12. Mai 2013

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Liebe Brüder und Schwestern!

Am Schluss dieser heiligen Messe möchte ich euch alle grüßen, die ihr gekommen seid, um die neuen Heiligen zu ehren, besonders begrüße ich die offiziellen Abordnungen Italiens, Kolumbiens und Mexikos. Die Märtyrer von Otranto mögen dem teuren italienischen Volk helfen, hoffnungsvoll in die Zukunft zu blicken und dabei auf die Nähe Gottes zu vertrauen, der niemals im Stich lässt, auch nicht in den schwierigen Momenten.

... auf Spanisch: Durch die Fürsprache von Mutter Laura Montoya schenke der Herr der Kirche einen neuen missionarischen Impuls zur Evangelisierung und dass die geliebten Söhne und Töchter Kolumbiens, inspiriert vom Beispiel der Eintracht und der Versöhnung dieser neuen Heiligen, sich weiterhin für den Frieden und die gerechte Entwicklung ihres Vaterlandes einsetzen. In die Hände der hl. Guadalupe García Zavala legen wir alle Armen, Kranken sowie jene, die ihnen beistehen, und wir empfehlen ihrer Fürsprache die edle mexikanische Nation, auf dass sie alle Gewalt und Unsicherheit banne und immer mehr auf dem Weg der Solidarität und des brüderlichen Zusammenlebens vorangehe.

... auf Italienisch: Gerne möchte ich daran erinnern, dass gestern in Rom der Priester Luigi Novarese seliggesprochen worden ist, der Gründer des »Centro volontari della Sofferenza« (Freiwilligenzentrum des Leidens) und der »Silenziosi Operai della Croce« (Stille Arbeiter des Kreuzes). Ich schließe mich der Danksagung für diesen beispielhaften Priester an, der es verstanden hat, die Seelsorge für die Kranken zu erneuern, indem er sie zu aktiven Protagonisten der Kirche gemacht hat.

Ich grüße die Teilnehmer am »Marsch für das Leben«, der am heutigen Vormittag in Rom stattgefunden hat, und ich lade ein, die Aufmerksamkeit aller für das so wichtige Thema der Achtung des menschlichen Lebens vom Augenblick seiner Empfängnis an wach zu halten. Diesbezüglich erinnere ich auch an die Unterschriftensammlung, die heute in vielen italienischen Pfarreien zur Unterstützung der europäischen Initiative »Einer von uns« stattfindet, um dem Embryo rechtlichen Schutz zu gewährleisten und so jeden Menschen vom ersten Augenblick seines Dasein zu schützen. Ein besonderer Augenblick wird für alle, denen die Verteidigung der Heiligkeit des menschlichen Lebens am Herzen liegt, der »Tag von Evangelium tae« « sein, der am kommenden 15. und 16. Juni hier im Vatikan im Rahmen des Jahres des Glaubens stattfinden wird. Voll Zuneigung grüße ich alle anwesenden Pfarrgruppen, Familien, Schulen, Jugendlichen. In kindlicher Liebe wenden wir uns nun an die Jungfrau Maria, Mutter und Vorbild aller Christen. 



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