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PAPST FRANZISKUS

GENERALAUDIENZ

Mittwoch, 8. Mai 2019

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Sprecher:

Liebe Brüder und Schwestern, gestern Abend bin ich von meiner Apostolischen Reise nach Bulgarien und Nordmazedonien zurückgekehrt. Bulgarien bildet in besonderer Weise eine Brücke zwischen Zentral-, Ost-, und Südeuropa, und so habe ich unter dem Motto „Pacem in terris“ alle eingeladen, auch weiterhin den Weg der Brüderlichkeit zu gehen. In diesem Zusammenhang war mir auch die Begegnung mit dem Patriarchen Neofit und den Mitgliedern des Heiligen Synods der bulgarisch-orthodoxen Kirche eine besondere Freude. In der Tat sind wir Christen berufen und gesandt, Zeichen und Werkzeug der Einheit zu sein, was uns gelingt, wenn wir uns im Heiligen Geist mehr auf das konzentrieren, was uns eint, als auf das, was uns auch heute noch voneinander trennt. Die Kirche in Nordmazedonien, der Heimat der heiligen Mutter Teresa, ist eine kleine, aber gastfreundliche Gemeinschaft, die auf die Gnade Christi vertraut, um ein Ort der Stärkung für viele Menschen zu sein. Seit jeher leben in diesem Land ganz verschiedene Bevölkerungsgruppen zusammen. Alle gemeinsam stehen sie vor der Herausforderung, sich neuen Horizonten zu öffnen, ohne dabei die eigenen Wurzeln zu verlieren. Daher war es für mich schön, gerade dort mit den jungen Menschen dieses Landes zusammenzutreffen und sie zu ermutigen, den großen Traum einer guten Zukunft gemeinsam und im Vertrauen auf Gott Wirklichkeit werden zu lassen.

Heiliger Vater:

Saluto cordialmente i pellegrini dei paesi di lingua tedesca, in particolare la comunità scolastica della Realschule Sankt Maria di Niederviehbach. Grato per la speranza e la forza che ho potuto ricevere e trasmettere durante il mio scorso viaggio, auguro a tutti voi, che siete qui in pellegrinaggio, di attingere la stessa forza e gioia dalla fede e dall'esperienza di comunione con Dio e con gli uomini.

Sprecher:

Herzlich grüße ich die Pilger aus den Ländern deutscher Sprache, insbesondere die Schulgemeinschaft der Realschule St. Maria aus Niederviehbach. Dankbar für die Hoffnung und Stärkung, die ich während meiner Reise vermitteln und selbst empfangen durfte, wünsche ich auch euch allen, die ihr hier auf Pilgerreise seid, Kraft und Freude aus dem Glauben, aus dem Erlebnis der Gemeinschaft mit Gott und den Menschen.

 



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