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GRUSSWORTE VON PAPST FRANZISKUS
AN DIE PATRIARCHEN UND GROSSERZBISCHÖFE 

Montag, 9. Oktober 2017

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Sehr geehrte, liebe Brüder!

Ich freue mich, mit euch zusammen zu sein, den Vätern und Oberhirten der katholischen Ostkirchen, um Freud und Leid der eurer pastoralen Sorge anvertrauten Gläubigen mit euch zu teilen.

Die Sorge für alle Kirchen kommt auch in der hierarchischen Gemeinschaft mit dem Bischof von Rom, dem Nachfolger des heiligen Petrus, zum Ausdruck. Gerade dieses Amt als Bischof von Rom ist Grundlage des petrinischen Amtes, das Dienstamt des Vorsitzes der Liebe und in der Liebe ist (vgl. Ignatius von Antiochien, Brief an die Römer, Vorwort).

Ich bin überzeugt, dass man in der Kirche dem Band, das die Kollegialität an den petrinischen Primat bindet, Impulse verleihen und es wertschätzen muss, um einen »diakonalen Primat« auszuüben, den des »Servus servorum Dei«. Zu den Aufgaben des Nachfolgers Petri gehört – wie das bei der Wahl des Apostels Matthias der Fall war (vgl. Apg 1,15-26) – die Gewährleistung guter Bischöfe für die Ortskirchen in der ganzen Welt. Euch und euren Synoden kommt es zu, an diesem so wichtigen Dienst mitzuwirken, um für dieses Amt geeignete Männer zu finden. Jetzt erteile ich euch das Wort und werde versuchen, auf eure Fragen zu antworten.

 



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