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JOHANNES PAUL II.

GENERALAUDIENZ

Mittwoch, 3. September 1997

   

Liebe Schwestern und Brüder!

Das Zweite Vatikanische Konzil bezieht sich in der Dogmatischen Konstitution Lumen Gentium auf die Worte des Apostels Paulus im Epheserbrief und stellt fest: "Während aber die Kirche in der seligsten Jungfrau schon zur Vollkommenheit gelangt ist, … bemühen sich die Christgläubigen noch, die Sünde zu besiegen und in der Heiligkeit zu wachsen (Nr. 65).

So wird der bestehende Unterschied zwischen den Gläubigen und Maria bekräftigt. Den Gläubigen wird die Heiligkeit durch die Taufe zuteil, Maria aber ist von Anfang an von der Erbsünde bewahrt worden.

In Maria ist der Kirche ein erhabenes Beispiel des Glaubens, der Hoffnung und der Liebe geschenkt worden.

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Mit diesen Gedanken heiße ich alle deutschsprachigen Pilger und Besucher herzlich willkommen. Mein besonderer Gruß gilt den zahlreichen Pilgern aus der Erzdiözese München und Freising unter der Leitung des Herrn Erzbischofs Friedrich Kardinal Wetter und des Herrn Weihbischofs Franz Schwarzenböck. Desweiteren begrüße ich die Stipendiaten des Katholischen Akademischen Ausländer-Dienstes sowie die Familienmütter der Schönstatt-Bewegung, die Jugendkantorei des Eichstätter Domchores und die Pilgergruppe evangelisch-lutherischer Christen aus verschiedenen Teilen Deutschlands.

Euch allen und Euren Lieben daheim sowie den mit uns über Radio Vatikan und das Fernsehen verbundenen Gläubigen erteile ich gerne den Apostolischen Segen.

 

© Copyright 1997 - Libreria Editrice Vaticana 

 



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