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JOHANNES PAUL II.

GENERALAUDIENZ

Mittwoch, 26. März 1997

   

Liebe Schwestern und Brüder!

Wir sind in der Karwoche, in den Tagen, in denen wir das Geheimnis des Kreuzes bedenken. "Vexilla Regis prodeunt / fulget Crucis mysterium..." Die Kirche singt gerührt die alte liturgische Hymne mit. Die Karwoche als Mitte des liturgischen Jahres läßt uns die grundlegenden Momente der Erlösung, den Tod und die Auferstehung Jesu, gemeinsam feiern. Diese Tage vermitteln uns eine eigene Atmosphäre. Es sind Tage der inneren Stille, des intensiven Gebets und der Meditation über die außerordentlichen Geschehnisse, wodurch die Geschichte der Menschheit verändert wurde und unsere Existenz einen authentischen Wert erhalten hat.

Feiern wir also die heiligen drei Tage, das Sacrum Triduum, in tiefster Einheit mit Christus, ob hier in Rom oder in unseren Kathedralen und Pfarrkirchen zu Hause. Wenn wir diese Tage würdig begehen, können wir auch die Freude über die Auferstehung Christi tiefer erleben.

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Mit diesen Gedanken grüße ich alle Pilger, die aus den Ländern deutscher Sprache gekommen sind, sehr herzlich. Besonders heiße ich willkommen: die Priester, Diakone, Priesteramtskandidaten und Pfarrershelfer aus der Diözese Trier, die Jubilarinnen der Armen Schulschwestern von Unserer Lieben Frau aus Deutschland, Ungarn und Slowenien sowie das Orchester des Oratoriums der Salesianerpfarrei St. Johannes Bosco aus Graz. Mit meinen besten Wünschen für ein frohes Osterfest erteile ich Euch und Euren Angehörigen zu Hause sowie den über Radio Vatikan und das Fernsehen mit uns verbundenen Gläubigen gern den Apostolischen Segen.

 

© Copyright 1997 - Libreria Editrice Vaticana 

  



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