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JOHANNES PAUL II.

GENERALAUDIENZ

Mittwoch, 12. August 1998

   

Liebe Schwestern und Brüder!

In den vorausgehenden Katechesen haben wir gesehen, wie der Heilige Geist sich im Leben Jesu Christi, an Pfingsten und im Leben der einzelnen Christen sich kundtut. Ab heute wollen wir unseren Blick auf die gesamte Welt und auf die Menschheitsgeschichte richten. Denn der Heilige Geist wirkt über die sichtbaren Grenzen der Kirche hinaus.

Das Zweite Vatikanische Konzil stellt deshalb fest, daß das Handeln des Geistes Gottes nicht auf den institutionellen Bereich der Kirche begrenzt werden kann (GS 22; LG 16). Er ist gegenwärtig bei der Erschaffung der Welt und wirkt durch alle Zeiten der Heilsgeschichte. Durch Jesus Christus hat Gott Vater den Heiligen Geist der Kirche und der gesamten Menschheit mitgeteilt. So lenkt der Geist alles auf das definitive Ereignis der Menschwerdung des Wortes hin und zeigt dem Menschen direkt oder indirekt den Weg zum Heil.

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Mit großer Freude begrüße ich alle deutschsprachigen Pilger und Besucher. Besonders heiße ich die Ministanten aus Wilpoldsried willkommen. Euch allen und Euren Angehörigen zu Hause sowie den über Radio Vatikan und das Fernsehen mit uns verbundenen Gläubigen wünsche ich einen schönen Sommer und erteile von Herzen den Apostolischen Segen.

  



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