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JOHANNES PAUL II.

GENERALAUDIENZ

Mittwoch, 25. November 1998

  

Liebe Schwestern und Brüder!

Heute wollen wir jene Zeichen der Hoffnung betrachten, die in der Kirche anzutreffen sind. Dabei wünsche ich mir, daß die christlichen Gemeinschaften diese Zeichen erkennen, annehmen und sie zu bewerten wissen. Denn diese Zeichen stammen vom Heiligen Geist: ”Durch die Kraft des Evangeliums läßt er die Kirche allezeit sich verjüngen, erneut sie immerfort und geleitet sie zur vollkommenen Vereinigung mit ihrem Bräutigam” (LG 4).

Zu den großen Zeichen der Hoffnung unserer Zeit zählt zweifellos das Zweite Vatikanische Konzil, das zu einem neuen Pfingsten der Kirche geworden ist. Ein weiteres Zeichen ist die große Zahl der Charismen. Diese manifestieren sich in besonderer Weise durch das Aufblühen der kirchlichen Bewegungen wie auch durch die Hochschätzung der Sendung und des Dienstes der Laien in der Kirche.

Zu den Hoffnungen unserer Zeit gehören auch die ökumenische Bewegung sowie der Dialog mit den anderen Religionen und mit der zeitgenössischen Kultur.

* * *

Mit dieser unvollständigen Aufzählung grüße ich alle Pilger und Besucher aus den Ländern deutscher Sprache. Möge Euch Maria, die ganz vom Heiligen Geist durchdrungen ist, auf Eurem Lebens- und Glaubens-weg beschützen und begleiten. Euch allen und Euren Angehörigen daheim sowie den über Radio Vatikan und das Fernsehen mit uns verbundenen Gläubigen erteile ich von Herzen den Apostolischen Segen.

  



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