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JOHANNES PAUL II.

GENERALAUDIENZ

Mittwoch, 30. September 1998

   

Liebe Schwestern und Brüder!

Im Sakrament der Firmung wird der Getaufte innerlich mit der Salbung Christi verbunden. Diese Salbung kommt in der Namensgebung “Christ” zum Ausdruck. “Christus” - ist ursprünglich ein griechisches Wort. Es bedeutet soviel wie: der Gesalbte. Der griechische Begriff geht wiederum auf das Hebräische zurück: Messias. Christus ist der Messias, der Gesalbte Gottes. Wir Christen werden uns im Sakrament der Firmung des Namens bewußt, den wir tragen. Bezeichnet mit dem Siegel des Heiligen Geistes entdecken wir die Sendung, die uns in Kirche und Welt übertragen wurde.

Ein intensives Erleben dessen, was die Salbung des Heiligen Geistes bewirkt, begleite uns bei den Vorbereitungen auf dem Weg zum großen Jubiläum. Mögen wir dadurch in der Ausübung der Missionsarbeit gestärkt werden!

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Mit diesen Gedanken grüße ich die Pilger und Besucher, die aus den Ländern deutscher Sprache nach Rom gekommen sind. Unter ihnen heiße ich die Teilnehmer an der 19. Pilgerfahrt „Rom im Rollstuhl”, die Katholische Kaufmanns-Vereinigung aus Bamberg sowie die zahlreichen Jugendlichen besonders willkommen. Euch allen, Euren lieben Angehörigen daheim und allen, die mit uns über Radio Vatikan und das Fernsehen verbunden sind, erteile ich von Herzen den Apostolischen Segen.

  



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