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BEGEGNUNG MIT DEN ANGESTELLTEN DER PÄPSTLICHEN VILLEN

ANSPRACHE VON PAPST FRANZISKUS

Apostolischer Palast in Castel Gandolfo, Innenhof
 Sonntag, 14. Juli 2013

 

Liebe Brüder und Schwestern!

Zunächst möchte ich dem Bischof von Albano, der Bürgermeisterin von Castel Gandolfo und dem Direktor der Päpstlichen Villen für ihr herzliches Willkommen danken, das auch die Empfindungen von euch allen und der ganzen Bürgerschaft zum Ausdruck bringt. Danke an alle und an jeden Einzelnen für diesen Empfang!

Ich bin hierher gekommen, um einen Tag der Begegnung mit den Bürgern von Castel Gandolfo, den Pilgern und allen Besuchern zu verbringen, die diesen Ort zu Recht lieben, von seiner Schönheit bezaubert sind und hier einen Augenblick der Entspannung finden… Aber ich bin auch gekommen, um euch, die ihr in diesen Päpstlichen Villen arbeitet, meine Dankbarkeit für euer wertvolles Werk zum Ausdruck zu bringen. Und mit euch grüße ich eure Familien, die in gewisser Weise an eurem Dienst für den Heiligen Stuhl Anteil nehmen, und danke ihnen. Der Herr stehe euch immer bei, er stehe eurer Arbeit und eurem Familienleben bei; er erfülle euch mit seiner Gnade und er begleite euch mit seiner väterlichen Liebe.

Die Anwesenheit des Bischofs von Albano, Marcello Semeraro, bietet mir die Gelegenheit, einen zuneigungsvollen Gedanken an die Pfarrgemeinde von Castel Gandolfo zu richten; und auch an die Ordensgemeinschaften, die in diesem Gebiet leben. Ich denke an das ganze Bistum Albano und ich ermahne es, mit Freude und Begeisterung den Einsatz für die Verkündigung und das Zeugnis des Evangeliums zu erneuern.

Ihnen, Frau Milvia Monachesi, Bürgermeisterin dieser Stadt, sowie der ganzen Stadtverwaltung danke ich aufrichtig für die Arbeit zugunsten der Gemeinde. Ich bitte Sie, der ganzen Bevölkerung meinen herzlichen Gruß zu übermitteln und sie meines Gedenkens im Gebet zu versichern. Ich ermutige sie, Zeichen der Hoffnung und des Friedens zu sein, in steter Aufmerksamkeit gegenüber den Menschen und Familien, die sich in größeren Schwierigkeiten befinden. Das ist wichtig! Wir müssen in diesem Moment immer Zeichen der Hoffnung und des Friedens sein. Die Türen der Hoffnung öffnen, damit die Hoffnung vorwärts gehe, und für den Frieden wirken, immer!

In diesem Augenblick geht mein Gedanke zum sel. Johannes Paul II. und zu Benedikt XVI., die es liebten, einen Teil der Sommerzeit in dieser päpstlichen Residenz zu verbringen. Viele von euch konnten ihnen begegnen und sie aufnehmen und bewahren so eine teure Erinnerung. Ihr Zeugnis sei euch immer eine Ermutigung in der täglichen Treue zu Christus und in der beständigen Anstrengung, ein mit den Anforderungen des Evangeliums und den Lehren der Kirche kohärentes Leben zu führen.

Liebe Brüder und Schwestern, ich empfehle euch der mütterlichen Obhut der Jungfrau Maria – die wir übermorgen als Unsere Liebe Frau auf dem Berge Karmel ehren werden –, damit ihr eure verschiedenen Aufgaben fruchtbar und vertrauensvoll erfüllen könnt. Die Gottesmutter wache immer über euch und eure Familien! Betet auch ihr für mich – dessen bedarf ich – und für meinen Dienst. Erneut bringe ich einem jeden meine Dankbarkeit zum Ausdruck und segne euch von Herzen. Danke!

 



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